Turnier im GC Hardenberg – Niedersachsencours  am  17.7.2025

 

Wer noch nie diesen Platz gespielt hat, sollte das dringend nachholen. Aber bitte vorher eine lange, ruhige Nacht mit erholsamem Schlaf genießen. Denn dieser Platz hat es in sich.

Der Weg zum 1. Abschlag sieht wunderschön parkähnlich aus. Zwei etwa 1 m hohe Amphoren – nicht mit einem Keilerkopf, sondern mit beeindruckenden Widderköpfen – umrahmen den Weg zu Beginn dorthin. Wir befinden uns schließlich auf “gräflichem Territorium“. Dann, endlich angekommen: was für ein Ausblick! Eine weite, hügelige Landschaft, in die dieser Platz eingebettet ist!  Um die unterschiedlichen Höhen auf den folgenden Bahnen zu befestigen, baute man Mauern mit großen Steinblöcken, die von Weitem wie altes, gepresstes Heu aussehen.  Unangenehm, wenn man golferisch Kontakt mit ihnen bekommt. Bei einem Par 3 Loch sollte man tunlichst das Grün erreichen, sonst liegt man 3 m tiefer vor so einer Wand.  So kletterte man konstant auf die Höhen, von denen die Aussichten noch grandioser wurden!  Und: kein einziges Windrad weit und breit – bemerkenswert! Plötzlich hat man die “Ah und Oh“-Bahn dieses Platzes erreicht – jeder weiß sofort, welche gemeint ist: das Par 3 Loch mit der Keilerkopf-Insel, dem Wappentier des Grafen von Hardenberg!  Andachtsvoll steht man auf dem hohen Abschlag und ist voll des Respekts über die Leistung, die gefordert wird. Aber, oh Glück, es ist zu schaffen. So erarbeitet man sich diesen Traumplatz Bahn für Bahn, oft mit mächtig Wind von vorn. Am Ende weiß man, was man getan hat. 16.500 Schritte zum Beispiel. Aber wir waren begeistert von diesem bestens gepflegten Platz, der nirgends Trockenstellen aufweist – toll!

Nun kam noch ein Genuss obendrauf: im Golf-Restaurant Sachsenross ein köstliches Essen à la carte mit besonders freundlicher Bedienung. Schade, dass man so eine weite Anfahrt hat, sonst könnte es glatt das Lieblingslokal werden. Dann begrüßten uns Ingrid und Rosi, die diesen schönen Platz für uns ausgesucht hatten und mit großer Freude drei in diesem Jahr eingetretene Mitglieder und drei Gäste vorstellten. Das klingt doch verheißungsvoll für unsere DGSG.

Siegerinnen hatten wir natürlich auch noch zahlreich, Viktoria Borchert als Bruttosiegerin hielt eine fröhliche, lockere Dankesrede. Am Ende mussten wir uns richtig loseisen, sonst wären wir gern noch lange in dieser wieder so netten Runde hängen geblieben. Aber die Verabredungen für Bad Zwischenahn in 6 Wochen stehen. Übrigens: von dem angekündigten schlechten Wetter kam nur hin und wieder Nieselregen runter. Na, wenn Engel reisen….

Ursula Kausch

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Ergebnisse:  
Brutto: 1. Viktoria Borchert 26 Pkte.
Netto A:  
1. Barbara Siebold 35 Pkte.  
2. Wanda Hartwig 32 Pkte.  
3. Dr. Ulrike Gartz 32 Pkte.
   
Netto B:   
1. Ingrid Iden 35 Pkte.      
2. Barbara Wickert 33 Pkte.     
3. Marita Dörgeloh  32 Pkte.
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