Golfclub am Meer – Bad Zwischenahn
Was veranlasst einen Menschen, sich früh morgens 350 km auf den Weg zu machen, um eine Runde Golf zu spielen und danach wieder 350 km zurück? Ist es der besondere Golfplatz? Oder ist es der Sammlerinstinkt: alle Golfplätze Deutschlands kennen zu lernen? Oder konnte man sich diesen Termin freischaufeln? Oder ist es doch die Begegnung mit so netten Menschen? Auf Befragung: Letzteres! Conny ist noch ein “junges“ DGSG-Mitglied, kennt aber schon so viele und wollte uns wiedersehen. Das trifft sicher auf viele von uns zu, die teils auch weite Strecken fahren.
Es war auch wieder so nett! Vor vielen Jahren hatte uns ein dortiges Mitglied zu sich nach Hause eingeladen – unvergesslich. Inzwischen hatte sich Vieles getan auf der Anlage: einem Berghüttenähnlichen Clubhaus steht ein modernster Pro-Shop-Laden mit Rezeption gegenüber, etwas verblüffend.
Beim Start wurden wir eingewiesen auf eine Ampelschaltung nach 9 Löchern: dieser Platz, Golfclub am Meer (vom Meer ist aber nichts zu sehen) wird von Greenfee-Spielern (Kurgästen) stark besucht. Also darf man auf Abschlag 10 starten, wenn die Ampel auf Grün steht, bei Rot spielt der ankommende Flight weiter. Auf den ersten 9 Löchern gibt es mächtig viel querendes und seitliches Wasser mit 6 unterschiedlichen Teichen – sogenannte Ballfresser. Auf den weiteren Bahnen sind die Gräben durch mehr als meterhohes Gras verdeckt, was auch nicht vor Verlust bewahrt. Jeder Abschlag ist einem Baum gewidmet. Wenn man mal warten muss, kann man erfolgreich danach Ausschau halten. Eine Entenschar sitzt im dicken Gras und genießt die paradiesische Umgebung: Hals strecken und schmatzen! Das wurde uns auf einem 7m hohen Berg mit Blick über 4 Bahnen mit Kaffee und Kuchen gegönnt. Man hätte sitzen bleiben mögen, so schön war es. Bienenkästen erfreuten uns und um uns herumsausende Schwalben erschreckten uns mit ihren zackigen Richtungsänderungen. Und immer wieder wollten die Bälle nicht ins Loch, machten ähnliche Kurven.
Das Spiel “Allianz “ erfreute alle, denn die Spieler des Flights kämpften für das gemeinsame Glück, jeder darf sich mal einen Aussetzer gönnen, nur nicht gleichzeitig bitte. Noch etwas gab‘s zu bewundern: ein selbstfahrender Rasenmäher! Das kannten wir alle noch nicht. Viele nette, teils aufmunternde Schilder sind von Bahn zu Bahn zu lesen. Am Schluss s. Foto.
Ingrid war heute unsere persönliche Scorekarten-Auswerterin, zum Glück im Freien und gut versorgt. Zum wohlschmeckenden Essen ging‘s in den Anbau des Clubhauses. Auch den runden Geburtstag von Rosi würdigten wir ausführlich. Danach schnell raus zum Foto. Und als sich alles aufzulösen schien, konnte sich doch die Hälfte nicht trennen und genoss auf der Terrasse noch einen Abschiedstrunk in großer Vorfreude auf unseren Ausflug nach Gut Kaden in 4 Wochen.
Glückliche Sieger mit Überraschungstüten versehen hatten wir auch noch :
| 1. Irmtraut Stillig, Silvia Ruseler und Ute Fiewege | 83 Pkte. |
| 2. Barbara Wicker, Kathie Hohenberg und Marita Dörgeloh | 73 Pkte. |
| 3. Mechthild Wedekind, Heike Pleus und Ingeborg Haas | 72 Pkte. |
Ursula Kausch








