Z2.2.ddd2.2. DGSG Meisterschaften im Golfresort Gut Wissmannshof
Gerade sind die Clubmeisterschaften in fast allen deutschen Golfclubs ausgetragen worden, und sicherlich wurden auch in diesem Jahr wieder einige DGSG-Damen in den verschiedenen Klassen zu Meisterinnen gekürt. Die meisten Golfclubs beklagen allerdings das recht geringe Interesse der Mitglieder an Clubmeisterschaften, und die Teilnehmerzahlen sind im Verhältnis zur gesamten Mitgliederzahl oft beschämend niedrig. Umso positiver ist deshalb die großartige Resonanz bei den DGSG-Meisterschaften: wir haben zur Zeit 486 Mitglieder, 39 davon haben sich in den Altersklassen 50 und 65 auf den Weg nach Kassel zum Sport- und Golf-Resort Gut Wissmannshof gemacht, um dort an unseren Meisterschaften teilzunehmen. Dies ist ein Prozentsatz, von dem die meisten Clubs nur träumen können !
Ich habe mir ziemlich den Kopf zerbrochen, welcher Golfclub möglichst zentral in Deutschland liegt, ein ansprechendes Design hat, ein ordentliches Hotel möglichst nah zum Club gelegen bietet und verkehrstechnisch aus allen Regionen der DGSG gut zu erreichen ist. Wie man sich denken kann, gibt es trotz der zahlreichen Golfplätze in Deutschland nur wenige Plätze, die alle diese Anforderungen erfüllen: das Golf-Resort Gut Wissmannshof erfüllt sie jedoch.
Ich habe ihn zur Vorbereitung 2-mal gespielt und war begeistert vom hervorragenden Zustand des Platzes und der wunderschönen Lage auf einem Hochplateau mit weiten Blicken über das umliegende Mittelgebirge. Die komfortablen Zimmer zu moderaten Preisen, ein ordentliches Restaurant mit unter anderem sehr gutem Frühstück und einer großen Terrasse mit herrlichem Blick trugen schon einmal zu einer guten Atmosphäre bei. Schön war auch, dass niemand fahren musste, denn alle Spielerinnen konnten im Hotel wohnen.
Der Wettergott meinte es fast zu gut mit uns, denn für die 3 Turniertage waren hochsommerliche Temperaturen angesagt. Glücklicherweise wehte fast die ganze Zeit ein leichter Wind, wodurch sich die Temperaturen recht gut aushalten ließen. Wie bereits gesagt,
ist der Platz top gepflegt, mit teils riesigen, stark ondulierten und sehr schnellen Grüns. Die Bahnen sind sehr unterschiedlich, denn kein Loch ist wie das andere. An Bunkern wurde auch nicht gespart, dies ist nichts für Sand-Phobiker! Dafür musste man allerdings nicht unbedingt eine Longhitterin sein, die Par 3 Löcher konnte selbst ich mit Eisen erreichen.
Besonders erwähnen möchte ich die großartige Hilfe bei der Auswertung der Ergebnisse durch unser supernettes und kompetentes Mitglied Ulrike Gartz! Ebenso hilfreich war die Versorgung mit kalten Getränken von Victoria Borchert, die wegen ihrer Hitzeallergie leider nicht spielen konnte, uns aber an den 2 ersten Tagen trotzdem großartig unterstützt hat. Ganz lieben Dank euch beiden!!
Trotz des anspruchsvollen Platzes wurden in beiden Altersklassen (AK 50 und AK 65) hervorragende Ergebnisse erzielt. In der AK 50 waren 18 und in der AK 65 21 Spielerinnen angetreten.
| Ergebnisse: | ||
| Brutto AK 50 | ||
| 1. Barbara Siebold | 79/83 | 162 Schläge |
| 2. Angelica Bergengrün | 83/81 | 164 Schläge |
| 3. Sheila Masanetz | 83/82 | 165 Schläge |
| Brutto AK 65 | ||
| 1. Paula Mielke-Salzmann | 84/80 | 164 Schläge |
| 2. Irmtraut Stillig | 85/87 | 172 Schläge |
| 3. Pia Wunderlich | 87/85 | 172 Schläge |
| Netto über beide Klassen: | ||
| 1. Kornelia Hagenbucher | 66/71 | 137 Schläge |
| 2. Sybille Novotny | 69/74 | 143 Schläge |
| 3. Andrea Abel | 73/71 | 144 Schläge |
Im Bemühen, allen eine möglichst zügige Heimreise nach der Siegerehrung zu ermöglichen, hatte Uli mir bereits alle 9 Medaillen nach Bronze, Silber und Gold sortiert bereitgelegt, und ich habe sie dann, ohne auf die Kehrseite der Medaillen zu achten, munter verteilt. Prompt stellte
ein gewisses “Déjà-vu-Feeling“ ein, denn wie in alten Zeiten bei Preisverleihungen, wenn fast immer Preise hin und her getauscht werden mussten, bekamen zwar alle die richtige Medaillenfarbe, aber die Gravuren stimmten nicht mit der Altersklasse überein. Unter einigem Gelächter wurde also wieder ein wenig getauscht, aber letztendlich konnten sich dann alle Siegerinnen mit den richtigen und wirklich sehr stilvollen Medaillen auf den Heimweg machen.
Im nächsten Jahr wird die DGSG-Meisterschaft aufgrund der vielen Ligatermine sicherlich zu einem ähnlichen Zeitpunkt stattfinden. Ich werde ab dem nächsten Jahr nicht mehr “im Amt“ sein, aber ich bin ganz sicher, dass meine Nachfolgerin eine sehr gute Meisterschaft organisieren wird!
Conny Kottwitz





